Was ist ein Rheumatologe?
Die Krankheiten des sogenannten rheumatischen Formenkreises beinhalten eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen, von denen das "Gelenkrheuma" nur eine kleine Gruppe ausmacht. Die Ursache der meisten rheumatischen Erkrankungen sind Fehlsteuerungen der Immunabwehr des Körpers. Bei Fachärzten mit dem Schwerpunkt Rheumatologie unterscheidet man heute Internistische Rheumatologen, die vor allem die medikamentöse Langzeitbehandlung der Patienten betreuen sowie Orthopädische Rheumatologen. Der orthopädische Rheumatologe befasst sich mehr mit der Behandlung der Folgen der rheumatischen Erkrankung an den Gelenken, Sehnen und der Muskulatur. Auch wenn bei einer Arthrose nur in einigen Fällen auch ein "echtes" entzündliches Rheuma (chronische Polyarthritis) vorliegt, kann es hilfreich sein einen Rheumatologen in die Behandlung einzubeziehen. Rheumatologen sind grundsätzlich Erfahren in der Behandlung von degenerativen (Arthrose) und entzündlichen Gelenkerkrankungen (Arthritis).
Einen Rheumatologen auswählen
Vorgehensweise:
- Fragen Sie Ihren Allgemeinarzt, ob er einen Rheumatologen empfehlen kann, dem er in der Vergangenheit Patienten überwiesen hat.
- Fragen Sie Freunde und Verwandte, ob sie einen Rheumatologen empfehlen können.
- Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, welche Rheumatologen in Ihrer Nähe praktizieren.
Anmerkung:
Einen Rheumatologen in Ihrer Nähe finden Sie im Online-Verzeichnis der Bundesärztekammer unter www.bundesaerztekammer.de
Lesen Sie folgende Kapitel nach, um sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten:
